3. Der Lebensbaum und die Drei

Im Dorf wurde jedes Jahr ein großer Tannenbaum aufgestellt. Warum keiner gepflanzt wurde, wusste Blaue Feder nicht. Sie vermutete es hing mit dem festlichen Akt des Aufstellen zusammen, der feucht-fröhlich gefeiert wurde. Einige Dorfbewohner holten sich einen Baum in die Stube und andere schmückten einen Baum im Garten mit Nüssen und Obst für die Tiere. … Weiterlesen 3. Der Lebensbaum und die Drei

2. Feste feiern, wie sie kommen

Die Mondin war in den Stier gewandert. Nicht mehr lange und sie war rund und voll. Ein Reiher flog am Morgenhimmel an ihrem Fenster vorbei. Blaue Feder spürte Freude in ihrem Herzen und sie fühlte sich wie befreit. Eine alte Last fiel von ihr ab und mit leichterem Gepäck ging es weiter. Draußen auf dem … Weiterlesen 2. Feste feiern, wie sie kommen

Der Stern der Freude

Schon seit einer Woche hing er wieder am Schwalbenhof - der Stern der Freude, der ihnen den Weg durch die Winterzeit verzauberte. Ein wenig hörte Blaue Feder ihn raunen und flüstern. Im Schwalbenhof ging Merkwürdiges vor. Manchmal hörten sie es Rumpeln und Pumpeln. Lichter gingen von alleine an. Blaue Feder hatte den Weihnachtswichtel geweckt und … Weiterlesen Der Stern der Freude

Das Winter-Gold-Hähnchen

Die Sonne war in der Nacht in den Schützen weitergewandert und Blaue Feder atmete ein wenig auf. Eine kleine Geschichte hatte sie noch, weil sie den Schnee so sehr liebte. Die Medizin-Karte von der Sterbeamme ging ihr noch nach. Sie hatte angefangen, die Fortsetzung von ihrem Buch Das Haus der drei Farben zu schreiben und … Weiterlesen Das Winter-Gold-Hähnchen

Die Krähenfrau und die Holzkeule

Als die dunkle Luna am Himmel stand, weckten sie die Krähen. Beinahe hätte Blaue Feder den Neumond verschlafen. Die Krähen fragten an, ob sie ihre Krähen-Geschichte vielleicht teilen mochte - denn, wer weiß, vielleicht war es anderen ähnlich ergangen, wie ihr. Lilith hatte sich zu Sonne und Mondin gesellt, wie auch der rückläufige Merkur. Vielleicht … Weiterlesen Die Krähenfrau und die Holzkeule

Der Totengesang und die Trischen-Sehnsucht

An diesem Morgen ging die Sonne im Nebel auf, wie sie sich am Abend darin schlafen gelegt hatte. Die Totenmesse klang noch in ihr nach. Mit Freunden aus dem Nachbardorf waren sie gemeinsam nach Meldorf gefahren. Es gab noch Karten an der Abendkasse und dann hatten sie noch Zeit ins Dom-Café zu gehen, sich auszutauschen. … Weiterlesen Der Totengesang und die Trischen-Sehnsucht

‚Vom Glück des Schenkens‘

Langsam wurde es hell draußen und ein Rotkehlchen saß in der Walnuss vor ihrem Fenster und fragte, ob sie noch ein bisschen erzählen mochte. Eine große weiße Kerze brannte auf ihrem Altar und sie hatte schon mit Taiga zusammen meditiert. Es war der Todestag ihres Vaters. Es war so lange her. Ihre Eltern waren beide … Weiterlesen ‚Vom Glück des Schenkens‘

Der Silberreiher

Es war noch dunkel draußen und Blaue Feder hatte schon mit Taiga gekuschelt. Dann bekam sie den Impuls, noch ein bisschen weiterzuschreiben. Den Abend vor dem Vollmond, zeigte sich die Nebelmondin, wie es sich gehörte, ein wenig hinter Nebelschleiern. Als sich Blaue Feder zu ihrer Vollmond-Meditation hinsetzte, saß sie kaum, da rauschte schon eine heftige … Weiterlesen Der Silberreiher