‚Herbstgold‘

Der Urlaub neigte sich seinem Ende und die Schwalbenküken hatten tatsächlich das Nest verlassen. Blaue Feder und Brauner Bär hatten die freie Zeit genossen, wenn sie auch viel zu schnell verflogen war. Blaue Feder fühlte sich nicht wirklich erholt. Wenn es nach ihr ginge, hätte es gerne einfach so weiter gehen können.

Die letzten Tage zog ein Gewitter über das Land und die Natur freute sich über den Regen. Nach dem Ausflug ans Meer schauten sie sich tatsächlich noch einmal den Film von Jaques Tati ‚Die Ferien des Monsiuer Hulot‘ an und lachten herzlich. Dann verzogen sie sich in ihre Ateliers. Manchmal brachte ein Urlaub neue Inspirationen mit sich. Die Tigerin bettete sich derweil auf Seide und schlief ganz wunderbar.

Nun riefen ihre Brotjobs in der Großen Stadt wieder. Blaue Feder träumte von zwei Jobs für sich und Brauner Bär, die sie mit dem Fahrrad erreichen konnten. Sie hatte im Traum Bewerbungen abgeschickt, aber wohl vergessen, die Zeugnisse einzureichen und andere bekamen die Jobs. Aus dem Traum sprach wohl eine gewisse Sehnsucht und vielleicht auch ein Hinweis, dass ihr das Fahrradfahren im Urlaub sehr gut getan hatte. Mal davon ab, wäre es wohl natürlicher, in der Nähe des Wohnortes zu arbeiten. Dieses Hin- und Hergekurve ging ihr manchmal ziemlich auf den Geist.

Sie war voller Ideen für eine neue Geschichte und musste sich nun loseisen. So war es oft – sie war gerade im Flow, da musste sie schon wieder loslassen. Das fand sie oft schwierig. Manchmal würde sie gerne künstlerisch an einem Stück arbeiten. Aber nun, da das Feuerholz im Stall war, sah sie sich im Herbst und Winter kleine Bilder vor ihrem Feuer aus neun Hölzern sticken für ihre Geschichte. Eigentlich wollte sie schon das ganze Jahr kleine Bilder machen – Miniaturen, doch dann war mal wieder alles anders gekommen. Ihre Geschichte musste ja nicht von heute auf morgen fertig werden. Sie konnte in Ruhe wachsen wie die Bäume, die eine tragende Rolle in ihrer Geschichte spielen würden.

Die Tage war die neue Holunderelfe bei ihr eingetrudelt. Rund um das Thema ‚Herbstgold‘ haben Waldfeen, Textilkünstlerinnen und Kräuerweiber ihre Ideen und Geschichten zusammengetragen. Blaue Feder freute sich, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Das Heft ist mal wieder sehr schön geworden. Sie hat auch eine Geschichte beigesteuert, eine Geschichte über die Entstehung ihrer Eule.

Ihr könnt die Holunderelfe online bestellen. Sie erscheint am 22. September mit Herbstbeginn. Hier findet Ihr schon einen Überblick. Sie steckt mal wieder voller Inspirationen.

https://holunderelfe.com/

Ihre Geschichte von der Eule erzählt von der inneren Weisheit, die wir alle in unserem Herzen tragen. Blaue Feder möchte in diesem Zusammenhang noch auf ein Online-Seminar der lieben Cambra Skadé hinweisen am 30. und 31.10.2021, bei dem noch ein paar Plätze frei sind.

‚Herbstweise‘ – die Kraft der weisen Alten.

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