Herzens-Wege

Als die Neue Mondin am Himmel stand, flog Blaue Feder eine Runde mit den Flugsamen vom Rohrkolben und landete in einem kleinen Teich auf einem Seerosenblatt.

Sie fragte, mit welcher Herzenskraft sie in die Neue Zeit ging.

Eine Seerose öffnete sich und ihr erschien die Weiße Tara.

Sie leuchtete weiß mit einem farbigen Ring aus allen Regenbogenfarben.

Blaue Feder tauchte ganz in das weiße Licht.

Ihre Atmung wurde leicht.

Es hatte etwas Befreiende.

Tara, die Befreierin.

Freya, die freie Frau.

Venus, das liebevolle Herz.

Tara, die weiße Göttin.

Meine Gaben sind Gelasssenheit, der weite Raum und die Stille.

Mit meinen sieben Augen betrachte ich alles in Liebe.

Als Blaue Feder die Augen öffnete, erinnerte sie sich an ein Bild, dass sie einst malte. Vielleicht war es die Weiße Tara und hatte sie schon die ganze Zeit begleitet. Sie nannte ihr Bild damals die ‚Höhle des Herzens‘. Es hing die letzten Jahre in ihrem Atelier über ihrem Altar. Sie wusste nicht viel über die Weiße Tara – deshalb taucht sie jetzt mal wieder in die Stille.

Blaue Feder wünscht Dir ein schönes Imbolc!

8 Kommentare zu „Herzens-Wege

      1. Die weiße und besonders die grüne gehören zu den wichtigsten Praxen im Tibetischen Buddhismus, über die anderen weiß ich auch fast nichts. Viel Spaß beim erkunden.

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  1. Liebe Ulli, da schlagen wohl die Alten Tibetischen Wurzeln wieder durch. Ist ja auch ‚Happy Lunar Tiger New Year‘ oder Murmeltiertag – hab ich glatt vergessen. Da passt das Bild ja auch ganz schön.

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