Die Winterkönigin

Da hing nun ihr Hainbuchen-Zweig mit den 24 Schlüsseln am Fenster und Blaue Feder fragte sich, was es wohl mit den Schlüsseln und dem kleinen Skarabäus auf sich hatte.

Sie war wieder der dunklen Fasanenhenne begegnet und hatte ihr ein paar Körner gebracht. Sie kam wohl ganz gut in der Freiheit zurecht. Als sie auf ihrem Weg die Pappelschwestern begrüßte, dachte sie an ihre Geschichte von der Winterkönigin und besuchte die alte Eiche auf dem Fuchsberg. Lauter kleine Schwanzmeisen umschwirrten sie. Es fühlte sich so lebendig an. Da dachte sie bei sich, die Adventszeit sei eine schöne Zeit, Geschichten zu erzählen, die das Herz erwärmen.

So ging sie in ihr Atelier, sammelte ein paar Geschichten ein und las sie ihrer Katze vor, die genüßlich dabei schnurrte und einschlief. Sie würde nicht jeden Tag eine Geschichte erzählen. Vielleicht tat sie es der Mondin gleich, die auch etwas länger in einem Sternzeichen verweilte. An ihrem Zweig hingen immer zwei Schlüssel an einem Faden. Vielleicht schloß sie an einem Tag mit dem ersten Schlüssel die Geschichte auf und am anderen Tag mit dem zweiten Schlüssel wieder ab. Es fühlte sich an, wie einatmen und ausatmen. Auch gab es ganz verschiedene Schlüssel – welcher Schlösser sich wohl damit öffnen ließen?

Vielleicht waren es 13 Geschichten, die sie erzählen würde. ’13‘ wäre eine feine Zahl – es wird sich zeigen – vielleicht war auch alles anders, wer weiß, wer weiß…

Heute möchte Blaue Feder ‚Das Lied der Winterkönigin‘ erzählen und sie wünscht Dir viel Freude beim Lauschen.

2 Kommentare zu „Die Winterkönigin

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