Mit der vollen Luna, klopfte nun auch bei der Blauen Feder das Jahr der Schlange an. Sie träumte von einer kleinen, quirligen, lebendigen, schwarzen Schlange und von einer riesigen Hellen in ihrem Garten. Erst dachte sie die große Schlange wäre tot, doch als sie berührte, schlängelte sie sich gemächlich aus ihrem Garten. Was ihr der … Weiterlesen Klirrend klare Kälte
Holle-Nächte und Herzstein-Wesen
Zur Holle-Nacht, der Nacht der Wunder, holte Blaue Feder die Weihnachtskiste vom Speicher, sammelte alle Zweige ein, schmückte sie ab und bereitete in der Feuerschale ein Dankesfeuer. Der Weihnachtswichtel wurde gebührend verabschiedet und wieder zur Ruhe gebettet. Vorher übergab er Blaue Feder den Stab mit den Worten: Nun bist Du die Alte, benutze ihn weise! … Weiterlesen Holle-Nächte und Herzstein-Wesen
Ein neuer Vogel
Frau Holle schüttelte gerade ein wenig ihre Betten aus - oder wer auch immer gerade bei ihr war, von ihr, der alten Weisen zu lernen. So richtig dolle war es nicht mit dem Schnee. Es war wohl nicht einfach, einen Wintertraum zu zaubern. Blaue Feder schaute mal, ob sie ein paar Federn ausschütteln konnte. Die … Weiterlesen Ein neuer Vogel
Freyas Katzen
Langsam kam das Licht zurück. Blaue Feder begrüßte es am Schlangensee. Im kommenden Jahr würden die Schwestern und Brüder im Osten das Jahr der Schlange begrüßen. Dann würde sich das Jahr des Drachen verabschieden. Blaue Feder fand, ihr Drache konnte auch als Schlange durchgehen. Ein Jahr lang hatte sie die acht Teile größtenteils von Hand … Weiterlesen Freyas Katzen
Das Regenbogen-Tor
Pünktlich zu den Halkyonischen Tagen stellte sich der Sturm ein. Die Wilde Hilde pfiff durch den Kamin und den Schwalbenhof. Eigentlich zeichnen sich die Halkyonische Tage, sieben Tage vor und nach der Wintersonnenwende, durch Windstille aus, damit Halkyone ihr Nest bauen, ihr Ei legen und bebrüten kann. Doch irgendwie was alles anders! Der Schwalbenhof verwandelte … Weiterlesen Das Regenbogen-Tor
Gold schöpfen
Eigentlich wollte Blaue Federn gestern schon das Freitagswasser fließen lassen, doch musste ihr ein Zahn gezogen werden. Nun war der alte Mahlzahn draußen. Es war eine schmerzhafte Prozedur und ihre Zahnärztin und sie selbst waren froh, als er oder sie beim zweiten Versuch endlich losließ. Blaue Feder hatte sich noch einmal bei ihm bedankt für … Weiterlesen Gold schöpfen
Der wirbelnde Regenbogen
Blaue Feder wachte früh am Morgen auf. Es dämmerte, aber die Sonne war noch nicht aufgegangen. Es fühlte sich anders an. Was hatte sich verändert? Wann war sie zuletzt zum Sonnenaufgang am Großen Mondsee? Es war einige Zeit her. Schnell zog sie sich wie eine Zwiebel sieben Schichten an, war es eise-kalt. Im alten Dorf … Weiterlesen Der wirbelnde Regenbogen
Die Zwiebel
Die Zwiebel war ihr nachgegangen. Sie traf sie wieder in einem Gemüse-Gedicht von Regina. Die Heilkraft einer Zwiebelist in der Tat nicht übel.Bei Husten hilft ein Zwiebel-SudMit Honig schmeckt der richtig gut.Und wenn dich Ohrenschmerzen plagen,Zwiebeln als Kompresse auftragen.Außerdem sind sie recht lecker,fehlt sie mal, gibt es Gemecker.Wie Salz gehört sie in die Küche,verbreitet köstliche … Weiterlesen Die Zwiebel
Der Holleteich
Als sie an diesem Morgen die Vorhänge beiseite schob, schüttelte Frau Holle ihre Betten aus und hüllte das Dorf in weiße Federn. Sie war früh dran in diesem Jahr. Im Traum hatte die Müllabfuhr ihren Koffer und noch viele andere Dinge mitgenommen. Sie lief noch hinterher, aber diese Dinge waren unwiderruflich fort. Vielleicht war es … Weiterlesen Der Holleteich
Angekommen im Kreis der Alten
In ihrem Dorf begann die Zeit der Lichterfeste. Blaue Feder fiel ein Gedicht von Wendell Berry in die Hände. Mit einem Licht in die Dunkelheit zu gehen bedeutet, das Licht zu erkennen.Um die Dunkelheit zu erkennen, werde dunkel. Gehe ohne Sicht,und finde, dass auch die Dunkelheit blüht und singt,und bereist wird von dunklen Füßen und … Weiterlesen Angekommen im Kreis der Alten