Der Nikolaus hatte dann doch die Blaue Feder beschenkt. Sie hatte ihn wohl in der Früh gestört. Doch bevor die Uhr Neune schlug, waren auch ihre Stiefel gefüllt und Taiga hatte auch ihren Spaß beim Auspacken. Und siehe da, heute feiern wir schon den zweiten Advent: Zwei entflammte Kerzen und der Raum dazwischen, der die … Weiterlesen Das Un-Bekannte
Der Nikolaus
Die Mondin war weiter in den Krebs gewandert. Blaue Feder hatte sie noch nicht zu Gesicht bekommen, versteckte sie sich hinter den Wolken. Auf ihrer Runde war sie bei den Stein-Eulen im Eulengarten vorbeigekommen, die mit einem Stern beleuchtet waren. Sie erinnerten sie an die Eulen an ihrem Stern der Freude. Und mit Eulen-Augen betrachtete … Weiterlesen Der Nikolaus
Neuland
Der Kaktus war erblüht - mitten im Winter. Gerne blühte er zweimal im Jahr. Er erinnerte sie, wie mancherorts am 4. Dezember der heiligen Barbara gedacht wurde. Frauen schenken einander den kahlen Barbara-Zweig und stellen ihn in eine Vase - in der Hoffnung, dass er bis Weihnachten zu blühen beginnt. Der Sage nach sperrte ihr … Weiterlesen Neuland
Der Stern der Freude
Schon seit einer Woche hing er wieder am Schwalbenhof - der Stern der Freude, der ihnen den Weg durch die Winterzeit verzauberte. Ein wenig hörte Blaue Feder ihn raunen und flüstern. Im Schwalbenhof ging Merkwürdiges vor. Manchmal hörten sie es Rumpeln und Pumpeln. Lichter gingen von alleine an. Blaue Feder hatte den Weihnachtswichtel geweckt und … Weiterlesen Der Stern der Freude
Das Winter-Gold-Hähnchen
Die Sonne war in der Nacht in den Schützen weitergewandert und Blaue Feder atmete ein wenig auf. Eine kleine Geschichte hatte sie noch, weil sie den Schnee so sehr liebte. Die Medizin-Karte von der Sterbeamme ging ihr noch nach. Sie hatte angefangen, die Fortsetzung von ihrem Buch Das Haus der drei Farben zu schreiben und … Weiterlesen Das Winter-Gold-Hähnchen
Die Krähenfrau und die Holzkeule
Als die dunkle Luna am Himmel stand, weckten sie die Krähen. Beinahe hätte Blaue Feder den Neumond verschlafen. Die Krähen fragten an, ob sie ihre Krähen-Geschichte vielleicht teilen mochte - denn, wer weiß, vielleicht war es anderen ähnlich ergangen, wie ihr. Lilith hatte sich zu Sonne und Mondin gesellt, wie auch der rückläufige Merkur. Vielleicht … Weiterlesen Die Krähenfrau und die Holzkeule
Der Totengesang und die Trischen-Sehnsucht
An diesem Morgen ging die Sonne im Nebel auf, wie sie sich am Abend darin schlafen gelegt hatte. Die Totenmesse klang noch in ihr nach. Mit Freunden aus dem Nachbardorf waren sie gemeinsam nach Meldorf gefahren. Es gab noch Karten an der Abendkasse und dann hatten sie noch Zeit ins Dom-Café zu gehen, sich auszutauschen. … Weiterlesen Der Totengesang und die Trischen-Sehnsucht
‚Vom Glück des Schenkens‘
Langsam wurde es hell draußen und ein Rotkehlchen saß in der Walnuss vor ihrem Fenster und fragte, ob sie noch ein bisschen erzählen mochte. Eine große weiße Kerze brannte auf ihrem Altar und sie hatte schon mit Taiga zusammen meditiert. Es war der Todestag ihres Vaters. Es war so lange her. Ihre Eltern waren beide … Weiterlesen ‚Vom Glück des Schenkens‘
Der Silberreiher
Es war noch dunkel draußen und Blaue Feder hatte schon mit Taiga gekuschelt. Dann bekam sie den Impuls, noch ein bisschen weiterzuschreiben. Den Abend vor dem Vollmond, zeigte sich die Nebelmondin, wie es sich gehörte, ein wenig hinter Nebelschleiern. Als sich Blaue Feder zu ihrer Vollmond-Meditation hinsetzte, saß sie kaum, da rauschte schon eine heftige … Weiterlesen Der Silberreiher
‚Lebendige Altäre‘
Von wegen, sie malte mal eben ein paar Schmetterlings-Steine! Zwei Tage saß sie an ihren drei Schmetterlingen. Sie malte ein Schachbrettspiel, einen Großen Eisvogel und einen Feuerfalter. Zum Glück hatte sich außer Mome, kein anderer Geist auf dem Schwalbenhof blicken lassen und so ließ sie die Steine erst einmal in ihrem Jahres-Rund liegen. Grad sammelte … Weiterlesen ‚Lebendige Altäre‘