‚The tri-coloured House‘

Manchmal saß Blaue Feder einfach nur in ihrem Atelier und wunderte sich, was sie alles Schönes gezaubert hatte. Sie lehnte sich zurück und dann wehten Erinnerungsfäden zu ihr herüber.

Sie hatte viele Schätze in ihren Nähkästchen, da könnte sie ruhig mal eine alte Geschichte erzählen – sozusagen eine aus dem Nähkästchen geplaudert.

Da gab es eine  Geschichte, die sie schon lange einmal erzählen wollte. Jetzt, wo die Tage kühler wurden und der erste Schnee fiel, war es vielleicht Zeit ein Feuer anzuzünden und am Feuer diese Geschichte zu erzählen.

‚The Tri-coloured House‘

oder

Die Geschichte von dem Rosaroten Bademantel mit den weißen Punkten

Eine Knopfgeschichte, die von den Steinen erzählte und von einer Reise in das Land der Mutterseele.

Doch will sie nicht beschreiben, was es für eine Geschichte ist, sondern einfach irgendwo anfangen zu erzählen. 

‚Ni mar a siltear a bi tear‘

Einst – es kann auch gestern gewesen sein, da riefen Blaue Feder die Steine. Es war ihr, als würde die Mutter sie heim rufen am Abend zur Blauen Stunde. Das Land der Steine rief. Der Wild Atlantic Way rief. Eine Reise nach Irland stand an.

Sie reisten gemeinsam, Blaue Feder und Brauner Bär und doch erzählt Blaue Feder die Reise aus ihrer Sicht. Würde ihr Liebster sie erzählen, so wäre es sicherlich eine andere Geschichte.

‚Ni mar a siltear a bi tear‘ heißt so viel wie ‚Nichts ist wie es scheint‘.

Blaue Feder mag diesen Gälischen Ausdruck.

Er macht das Herz weit und lässt die Wunder hinein.