Nord-Art

Manchmal berühren sich Geschichten und treffen sich auf einer Wegkreuzung. Manchmal klingt Vergangenes in der Gegenwart an. Würde Blaue Feder ‚The Tri-coloured House‘ weitererzählen‘ würden sie nun mit Freunden zur Nord-Art fahren. Erzählte sie die ‚Drachen-Geschichte‘ weiter, fuhren sie ebenfalls mit Freunden zur NordArt. Es gibt geliebte Rituale, die sich Jahr für Jahr wiederholen, wie mit Freunden nach Büddelsdorf zu reisen und gemeinsam die NordArt zu besuchen. Im vergangenen Jahr war dies nicht möglich. Die Freude wieder hinfahren zu können, war umso größer. So trafen sich 13 Freunde auf der NordArt und jede/r tauchte in ihre oder seine ureigene Geschichte.

Die NordArt ist eine Internationale Ausstellung in der alten Carlshütte. Allein der Skulpturenpark mit seinen alten Bäumen ist einen Besuch wert. Die Karten müssen online vorbestellt werden und es gibt Zeitfenster für die Besucher. Doch auf dem großen Gelände verlaufen sich die Menschen.

– Wer hinfahren möchte und sich überraschen lassen will, sollte jetzt schnell wegklicken.

– Wer sich inspirieren lassen will, kann gerne Blaue Feders Bilderreise durch die NordArt anschauen.

Blaue Feder tauchte durch die Holz-Räder ‚Roda‘ mit ihren Zeitringen von Paulo Neves aus Portugal in die ‚Bilder einer Ausstellung‚ und landete in dem Märchenland ‚Traumwandler‘ von Katerina Belkina aus Russland. https://www.belkina.art/

Timur D’Vatz aus Usbekistan nahm sie mit seinen mytholgischen Bildern mit, auf eine innere Reise in die ‚Gärten der Träume und der Erinnerungen‘. http://www.timurdvatzstudio.com

Das Gastland ist in diesem Jahr die Ukraine mit Werken zu dem Thema ‚Die Grenzen der Realtität‘. Hier berührte sie die Papier-Installation von Olha Kuzuura ‚Verlorene Gegenwart‘ mit Abdrücken verlorener, zerstörter Häuser. http://olhakuzuura.com

Sie mochte es, wenn bekannte Skulpturen in einem neuen Zusammenhang wieder auftauchten, wie die Arbeit aus Granit von dem deutschen Bildhauer Rainer Fest. Das gab ihr ein heimeliges Gefühl. http://www.fest-art.de

Im Keller tummelte sich die Ameisen des Chinesen Chen Zhiguang mit dem Titel ‚Ära der Migration‘.

Nach dem Ameisen-Gewusel fand sie Ruhe in den großflächigen Bildern von Juss Piho aus Estland, wie im Triptychon ‚Eulen mit Torte‘. http://www.jusspiho.com

Leichtigkeit und Erstaunen umfing sie in dem Raum von Sabine Emmerich aus Deutschland, die aus Seidenpapier und Drahtgeflecht, eine ‚Konferenz der Insekten‘ mit Licht und Schatten zauberte. http://www.sabine-emmerich.com

Blaue Feder erinnerte sich noch gut, wie sie in ‚Noahs Garten‘ getaucht war. Deng Guoyuan aus China, gewann mit seiner Installation 2019 den Publikumspreis. Dieses Jahr eroberten ‚Schmetterlinge den Garten der Dinosaurier‘.

Ein Foto von Raluca Caragea mit dem Titel ‚Traumfänger‘ sprach sie im Herzen an. http://www.caragearaluca.com

Dann machte sie eine Pause und lies den Raum auf sich wirken. Alle Freunde gingen ihren eigenen Weg durch Ausstellung und es war schön ‚hier und dort‘ auf bekannte Gesichter zu treffen.

Momentan summte Blaue Feder oft ein Lied vor sich hin: ‚Forever Young‘ von Alphaville. So hieß auch eine Bilderserie der finnischen Malerin Maria Wolfram. http://www.mariawolfram.com

Beim Hinausgehen strich ihr Blick noch die Papier-Installation des Chinesen Qin Chong Cha ‚Konkav – Konvex‘

Während sie durch die Hallen wandelte, hörte sie immer wieder die Möwen über dem Hallendach schreien. Es war ungewohnt nach so langer Zeit wieder eine Ausstellung anzuschauen. Sie merkte sie konnte garnicht soviel aufnehmen. Sie sehnte sich nach den Bäumen im Skulpturenpark und ging alleine hinaus zu ihren alten Freunden.

Später traf sie Brauner Bär, der eine junge Möwe bei einem erfrischenden Bad gefilmt hatte. Sie folgtem ihrem Beispiel und gingen erst einmal etwas trinken im Café des Skulpturenparkes.

Einen Blick in den Skulpturenpark wirft Blaue Feder ein anderes Mal, sonst wird es hier zuviel. 200 Künstler nehmen an der NordArt teil. So war ihre Bildereise nur ein kleiner Einblick und lässt die Fülle erahnen.

http://www.nordart.de

7 Kommentare zu „Nord-Art

  1. Inspirierende Kunstwerke! Ja, ich glaube, wir müssen uns erst einmal wieder daran gewöhnen, so viel zu interagieren, Menschen zu treffen und Dinge aufzunehmen. Aber schön, daß das jetzt für dich und deine Freunde möglich war!

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      1. Ich kannte die NordArt noch nicht und hätte jetzt auch keine Gelegenheit gehabt, dort hinzukommen, aber sehen würde ich es gerne mal. Es sind sehr interessante Künstler finde ich! Danke fürs Zeigen. Liebe Grüße
        Almuth

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  2. Liebe blaue Feder, nun bin ich neugierig interessiert auf Deine Seite gegangen und habe mich sehr gefreut über Deine Beschreibungen und die neuen Impulse, die Du vermittelst.
    Vielen Dank dafür.

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  3. Verehrte Blaue Feder,

    ich bin überaus glücklich durch Ulrike Sokul hier bei Dir gelandet zu sein… eine wunderbare Entdeckung für mich und eine tolle Führung zur NordART, die ich noch nicht kannte, insbesondere das Mövenbad – eine spontane Kunstaktion der Flugwesen – nehme ich an… ganz herzlich aus Mecklenburg, Iris

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    1. Hallo liebe Iris, wie schön, dass Du hier vorbeischaust. Die NordArt ist vielen nicht bekannt, dabei gibt es dort soviel zu entdecken. Herzliche Grüße aus dem Tal der BroklandSau, Susanne

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