Einen Sonnengruß vom Großen Mondsee

In der Nacht saß Blaue Feder mehr im Bett, als sie schlief. Sie ging auch mal raus und begrüßte die fast volle Mondin. ‚Manno, was hast Du für eine Kraft!‘ sagte sie. Die Mondin lachte sie an. Blaue Feder setzte sich ins Bett und konzentrierte sich auf ihr Herz. Alles, was ihr grad zuviel erschien, nahm sie in ihr Herz. Dort würde es sich schon zurechtschuckeln.

Sie war die Tage in der Großen Stadt gewesen und empfand es dort, als recht laut. Nun war sie froh wieder auf dem Land zu sein. Am Morgen lockte sie das Morgenrot hinaus. Mit den Krähen flog sie Richtung Moor.

Sie war nicht alleine unterwegs. Auch ihr Fotografen-Freund war schon auf der Suche nach schönen Eindrücken.

Blaue Feder ging an den Großen Mondsee und begrüßte die Sonne. Wieder spielte sie mit ihrer Panorama-Funktion. Sie tauchte in die Weite. Sie hob die Arme, atmete tief ein und aus, schüttelte Arme und Beine aus. Ließ alle Anspannungen aus ihrem Körper fließen und öffnete ihr Herz. Ihr tat es gut, diese Tage, die so voller Spannung waren, in der Natur zu verbringen. Zwei weiße Reiher flogen über den See und grüßten sie.

In ihren Träumen war immer wieder das Thema ‚Bewegung‘ angesprochen. Mal tanzte sie einen japanischen Stocktanz, dann war sie in einer Turnhalle und alle übten sich an einer Standwaage. Bei einer Standwaage steht man auf einem Bein, während das andere gestreckt im 90°-Winkel oder höher nach hinten zeigt. Die Arme werden nach links und rechts ausgestreckt. Es ging dabei darum, die eigene Mitte zu finden – nicht zuviel und nicht zuwenig, sondern ein Gleichgewicht.

Dann ging die Sonne ‚auf‚, ‚Rot mit Gold, so soll das sein‘. (Nina Hagen aus ‚Naturträne‚)

An einer Eiche lehnte eine Leiter. Sie stieg die Leiter hinauf, sah ihre Schwestern die Gänse fliegen und reihte sich ein in ihre Formation. Ihre Schwestern hatten viel zu erzählen.

Sie landete wieder im Birkenwald und nahm ein Birken-Bad. Sie hatte sich die Tage Birkenwasser gekauft und machte nun eine Birkenwasser-Kur. Das war sehr wohltuend.

Dann traf sie wieder den Freund und sie erzählte von ihrem Besuch am Mühlenteich. Sie sprachen über die Bäume, das Waldbaden und lachten sich an.

Blaue Feder genoß ihre Runde draußen vorm Arbeiten.

Am Ortseingang begrüßte sie ein kleines Pferd. Am Mast hing eine kleine Fahne. Blaue Feder würde später auf ihrer Turnmatte ein wenig die Standwaage üben – Kleinvieh macht auch Mist!

Sie wünscht Euch eine gute Vollmondzeit. Heute Abend ist die Mondin rund und voll. Lasst es Euch gut gehen.

7 Kommentare zu „Einen Sonnengruß vom Großen Mondsee

      1. Liebe Liv, bei uns liegt auch Schnee. Da freut sich meine Kinderseele. Grad habe ich mir einen ‚Glögi‘ gekauft ohne Alkohol, damit uns heute Abend warm wird. Einen lieben Gruß in den Norden, den ich so sehr liebe, Susanne

        Gefällt 1 Person

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