‚Always coming home‘

Fortsetzung ‚The Tri-coloured House‘ 27

“Always coming home‘ ist eine wunderbare fiktive Erzählung von Ursula K. Le Guin. Das Buch spielt lange nach dem Zusammenbruch der heutigen Gesellschaft und handelt von den Kesh, die wie ihre Nachbarvölker bemüht sind, im Einklang mit der Natur zu leben.

Die Weltenbummler waren heil in der Großen Stadt gelandet und fuhren gleich weiter hinaus auf das Land, ins Tal der BroklandSau, dort, wo sie zuhause sind. Huiihhh, wie machte es Spaß wieder auf der rechten Seite Auto zu fahren. Das war so vertraut und so bretterten sie über die Autobahn. Ostrohe empfing sie mit strahlendem Sonnenschein. Sie waren müde und glücklich. So schnell musste Blaue Feder nicht wieder fliegen. Das war ihr viel zu aufregend.

Das Ende einer Reise ist meist der Anfang einer neuen Reise. Blaue Feder kam tief beeindruckt zurück. Sie packte ihren Koffer aus und suchte gleich einen Platz für ihr neues Bild. ‚Wild West‘ hieß das kleine gefilzte Wollbild von ihrer irischen Namenschwester Suzie Sullivan.

Blaue Feder hatte zu Beginn der Reise den Impuls, jeden Tag eine Frau auf ihrem Weg zu fotografieren. Sie ging in ihr Atelier, nahm die Fotos als Vorlage und malte 13 Reisebilder. Sie hängte sie zusammen und nannt ihr Werk ‚The Journeysong‘.

Blaue Feder würde die kommenden Wochen und Monate viel Zeit im Atelier verbringen und ihre Eindrücke künstlerisch umsetzen. Bestimmt erzählt sie hier und da noch einmal, welche Eindrücke ihren Ausdruck fanden.

Während sie nun Esmeralda, Aslan, Freya, Emil und der Bärenbande in ihrer Höhle unterm Tisch ihr Reiselied erzählte, sah sie vieles noch einmal anders, als sie es damals gesehen hatte, als sie zusammen mit Brauner Bär ihre Abenteuer auf dem ‚Wild Atlantic Way‘ erlebte. Diese Reise hatte sie so sehr beeindruckt, das sie sie aufschrieb und nun, nach mehr als vier Jahren ihrer Rasselbande den Winter hindurch erzählte. Die Winterstürme zogen währenddessen ins Land. Die ruhigen Halkyonischen Tage hinterließen ihren Glanz. Die Rauhnächte hatten ihr neue Ideen in den Schoß gelegt und Frau Holle hatte etwas Schnee über ihre Höhle gelegt.

Nun knippste Blaue Feder ihre Taschenlampe aus. Alle rieben sich die Augen, als erwachten sie aus einem Traum. Es war, als hätten sie selbst im Bauch von Mutter Erde gelegen und wären auf eine innere Reise gegangen. Nun erwachten sie aus ihren Träumen. Sie krabbelten unterm Tisch hervor, aus ihrer Winterhöhle und streckten und reckten sich. Der Schnee wurde aus den Decken geschüttelt, die ihnen ein warmes Nest geschenkt hatte und zusammen gelegt. Der Tisch, der ihnen als Höhle gedient hatte, war nun wieder nur ein Tisch. Es war, als wäre nichts gewesen.

Und doch war etwas anders. Im Herzen war es zu spüren. Alle waren auf ihre Weise beeindruckt. Sie verzogen sich auf ihre Plätze im Atelier und spürten dem Erlebten noch einmal nach. Hier und da war vielleicht ein Same ins Herz gefallen, der nun auf den Frühling wartete, damit eine kleine Blume aus ihm sprießen konnte. Das Leben erwachte aufs Neue. Welche Blüten und Blumen würden sich zeigen? Nun, das hängt wohl davon ab, welchen Wintertraum Du geträumt hast.

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