Das Alte würdigen

Die Walnuß war schon blank gefegt. Am Ginko hingen nur noch wenige Blätter.

Blaue Feder hatte ihre Geschichten an die Holunderelfe geschickt. Vielleicht würde nun in jeder Ausgabe im kommenden Jahr eine Geschichte zu lesen sein. Das wäre schön.

Sie hatte in der letzten Zeit alle Geschichten von den wilden Säuen eingesammelt. So findet sich hier jetzt eine Online-Fassung von ‚Im Tal der BroklandSau‚ mit vielen schönen Fotos.

https://blauefeder.home.blog/im-tal-der-broklandsau-3/

Schloss Blaue Feder ihre Augen, sah sie schöne Illustrationen für das Buch und die wilden Säue stromerten durch das Buch. Vielleicht wünschte sich die Künstlerin in ihr, für die entgültige Druckfassung anstelle der Fotos gerne ein paar Illustrationen. Dem Wunsch wollte sie einmal nachspüren in der stillen Zeit.

Sie hatte die Tage den Hochlandrindern ein paar Brötchen gebracht. Es gab noch zwei Nachzügler zu bestaunen. Sie hatte ganz vergessen nach ihren Namen zu fragen – hatte nur staunend dagestanden.

Auf dem Weg fand sie ein paar Eulenfedern. Sie erinnerten sie an das vergangene Jahr, in dem sie von einer Eule begleitet wurde. Sie sah sie ab und an in der Scheune. Sie würde sich noch einmal ihre Geschichten vom letzten Jahr durchlesen. Noch einmal nachsinnen, was ihr die Moormutter an Gaben in dem Mondenjahr mit auf den Weg gegeben hat. Noch einmal in Ruhe würdigen, was im Alten Jahr gewesen ist.

Sie fing jetzt an den Hof zu schmücken, Kränze zu binden und die Zimmer fein herzurichten.

Dann konnte die Zeit der Stille kommen, wo sie ihr neues Jahr träumte. Sie zieht sich hier jetzt mehr und mehr zurück. Die Ruhe tut ihr gut und die Träume bekommen mehr Raum.

Blaue Feder wünscht Euch eine schöne Winterzeit.

Vielleicht gibt es mal etwas zu erzählen, vielleicht auch nicht. Sie wusste es nicht. Jetzt machte sie erst einmal eine Pause.

Lasst es Euch gut gehen!

6 Kommentare zu „Das Alte würdigen

    1. Danke, liebe Maren, ich bin gespannt wie die Reise weitergeht. Wenn ich künstlerisch mit den Fotos weiterwerkel, kommt noch einmal eine andere Ebene hinein wie bei der ‚Winterkönigin‘. Das finde ich spannend. Ich wünsche Dir eine feine Winterzeit. Bis denne, Susanne

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