Goldene Entenfuß-Inspirationen

Blaue Feder hatte immer noch die 13. Fee am Wickel und die Frage wie sie die stillen Tage begehen möchte? Wo würde denn der 13. Mond in diesem Mondenjahr stehen? Schon viele Jahre folgte sie der Mondin. Folgte ihren Impulsen zur neuen Mondin und wie sie erblühten zur vollen Mondin.

Einst begegnete sie an der Kuhle 13 im Moor einem Blauen Vogel, der ihr von den ‚Halkyonischen Tagen‘ erzählte.

Wie wäre es, den Halkyonische Tagen zu lauschen? Sieben Tage baut der Blaue Vogel sein Nest. Punktgenau zur Wintersonnenwende legt er dann ein Ei und brütet es weitere sieben Tage aus. Der Wind legt sich in dieser Zeit, so wie es sich gehört. In ihrem Sonne-Mond-Kalender lag die Neue Mondin genau sieben Tag vor der Wintersonnenwende lag und die volle 13. Mondin ungefähr sieben Tage danach.

Nun hatte sie ein Projekt, dem sie folgen konnte. Sie freute sich. Wie sagte Brauner Bär immer: ‚Nur das Projekt zählt!‘

Die Sonne schien, der Tag war schön.

Ein kleiner Kugelfisch lachte sie an und die goldenen Entenfuß-Blätter eines Gingko leuchteten vor dem blauem Himmel.

Zeitgleich stand die Freundin in der Großen Stadt im Stadtpark vor einem Gingko und schickte Blaue Feder ein Foto. Es würden inspirierende Gingko-Gespräche folgen.

Doch noch gingen Blaue Feder und Brauner Bär ihre Runde durch das Moor.

Erste Szene bei den grauen Gänse an der Gänsekuhle

Die Freude über den Besuch ist groß. Es wird geschnattert und gerattert. Schwestern haben sich immer viel zu erzählen.

Zweite Szene am Schwanensee

Brauner Bär genießt die Sonne während Blaue Feder dem Ruf eines Rotkehlchen folgt. Es lockt sie zum anderen Ende des Schwanensees.

Es folgt eine Kettenreaktion.

Das Wintergold-Hähnchen übernimmt die Führung. Es schreckt eine Amsel auf, die wiederum einen Eisvogel aufschreckt. Blaue Feders Herz lacht als sie dem Blauen Vogel hinterherschaut. Sie fühlt sich bestätigt, in ihrem Vorhabens den Halkyonischen Tagen zu folgen.

Dritte Szene bei der grünen Bank am Kleinen Birkensee

Es ist wirklich ungewöhnlich warm heute und sie genießen zusammen die Sonne.

Im Gespräch mit Brauner Bär merkt Blaue Feder, sie hat Lust wieder zu malen. Er möchte große Wespen malen. Sie hatten viele Wespen dieses Jahr bei sich auf dem Hof. Sie haben sie mit leckerer Marmelade vom Tisch weggelockt. Sie möchte ihren inneren Bildern einen Raum zu geben. Einfach weniger schreiben und den Computer sein lassen. Das war doch ein guter Plan.

Was Kugelfische sich so ausdenken!

4 Kommentare zu „Goldene Entenfuß-Inspirationen

  1. Oh, diese schönen Vögel alle und diese Landschaft! Danke, liebe Susanne,
    für den beschaulichen Spaziergang, den Du mit uns teilst! Ein inspirierendes
    Wochenende wünsche ich Dir, sigrid

    Gefällt 2 Personen

  2. Jetzt musste ich erst einmal nachschauen worum genau es denn bei den Halkyonischen Tagen geht. Wie mir das alles gefällt, wie dein Gang mit Brauner Bär, dein Wunsch zu malen und die Stille hineinzulassen – das ist auch mein Plan, an sich ja ab Wintersonnenwende, wie jedes Jahr, aber vielleicht sollte ich mal über die Halkyonischen Tage weiter nachdenken, zumal ich den blauen Vogel so mag! Einige Fotomontagen hat er beflügelt. Und bitte … einmal einen Eisvogel sehen, das schicke ich jetzt mal ins Universum!
    Herzliche Grüße an dich, Schwester,
    Ulli

    Gefällt 3 Personen

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